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Coronavirus: Wichtiges in Kürze

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oder an deren Service-Nummer: +41 44 283 32 22

FAQ

Tests - Impfung - Zertifikat

Für ein Zertifikat brauchen Sie einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test. Diese Tests können in Testzentren, Spitälern, Arztpraxen oder Apotheken gemacht werden. Dies unterscheidet sich nach Kantonen und Gemeinden. Die Corona-Selbsttests für daheim berechtigen nicht für das Zertifikat. Bei einem Antigen-Schnelltest haben Sie nach rund 20 Minuten das Resultat. Bei einem PCR-Test benötigt dies mindestens einen Tag, bis das Resultat vorliegt.

Sagen Sie bei der Probeentnahme, dass Sie den Test für das Zertifikat brauchen. Wichtig ist auch, dass Sie einen amtlichen Ausweis und die Krankenversichertenkarte dabeihaben.

Für den Antigen-Schnelltest in der Apotheke oder im Impfzentrum erhalten Sie das Zertifikat via QR-Code per E-Mail oder ausgedruckt. Den QR-Code können Sie mit der Covid-Certificate-App scannen, so dass das Zertifikat auf Ihrem Mobile gespeichert wird. Ab Probeentnahme ist es 24 Stunden gültig.

Der PCR-Test wird in der Regel von einem Labor gemacht. Sie erhalten das Zertifikat in diesem Fall via E-Mail oder ausgedruckt oder direkt auf Ihr Mobile (Transfer Code). Der PCR Test ist ab Probeentnahme 72 Stunden gültig.

Bis 11. Oktober 2021 bezahlte der Bund für die Tests. Die Abrechnung erfolgt via Krankenversicherungskarte. Seither werden Schnelltests ohne Symptome vom Bund nicht mehr vergütet. Ein Antigen-Schnelltest kostet ca. CHF 54, ein PCR-Test ca. CHF 160. Die Preise können stark variieren.

Sofern das Testzentrum über einen eigenen Arzt verfügt und nicht als Testzentrum, sondern als anerkannte Gruppenpraxis/Arzt (mit ZSR-Nummer) registriert ist, darf ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch verrechnet werden. Alle übrigen Testzentren dürfen das nicht. Solche Rechnungen müssen von der EGK zurückgewiesen werden.

Die Kantone sind zuständig für die Impfung. Auf der Webseite des Kantons finden Sie Informationen über die kantonale Organisation der Impfung und wie man sich anmelden kann. Eine Liste mit den Kantonswebseiten finden Sie unter bag-coronavirus.ch

Die Anmeldung kann durch die Ärztin/den Arzt, die Apothekerin/den Apotheker oder eine Vertrauensperson übernommen werden. Sie können auch selber eine Anmeldung vornehmen. Die Anmeldung wird an die entsprechende Impfstelle in der Nähe des Wohnortes geleitet und der Impftermin reserviert. Sie erhalten eine Terminbestätigung.

Für Personen mit einer chronischen Krankheit mit höchstem Risiko kann im Impfzentrum ein ärztlicher Nachweis verlangt werden.

Nein, Sie sind frei, wo Sie sich impfen lassen. Der Tarifvertrag gilt in der ganzen Schweiz. Die Impfung ist somit unabhängig vom Wohnort oder vom Ort einer laufenden Behandlung.

Die Impfung ist grundsätzlich kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone den Rest. Die Pauschale dafür beträgt CHF 24.50 pro Impfung.

Entscheidend ist, welche Leistungen die Rechnung des Arztes ausweist. Impfrechnungen dürfen nicht an den Versicherungsnehmer gehen. Nur die Beratungsleistung oder andere ärztliche Leistungen dürfen dem Versicherten fakturiert werden. Denn: Erfolgt in der Arztpraxis eine separate Beratung durch den Arzt/die Ärztin bei Personen mit besonderen Risiken oder ist eine Untersuchung notwendig, kann dieser zusätzliche Aufwand gemäss TARMED abgerechnet werden. Auch wenn dieser Zusatzaufwand von der Grundversicherung übernommen wird, untersteht er der Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt).

Im Übrigen sind die Kantonsregierungen frei, mit den kantonalen Ärztegesellschaften eine zusätzliche Entschädigung über die Pauschale von CHF 24.50 pro Impfung zu vereinbaren.

Die Corona-Impfung ist für die Bevölkerung gratis. Kantone und Krankenversicherer haben inzwischen die Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten festgelegt. Die Kantone übernehmen den Selbstbehalt der Patienten und finanzieren zusammen mit dem Bund Logistik, Organisation und Infrastruktur. Die obligatorische Krankenversicherung (OKP)  trägt die Kosten der Verabreichung der Impfdosis und übernimmt 5 Franken pro Impfdosis. Ist die Impfdosis teurer, bezahlt der Bund den Rest.

Der Bund übernimmt ab dem 1. Februar 2021 auch die Kosten für Impfungen durch Apothekerinnen und Apotheker und zwar zu denselben Bedingungen wie für Impfungen in Impfzentren. Dies erlaubt den Kantonen, die Apotheken in ihre Impforganisation zu integrieren.

Seit dem 2. November 2020 sind schweizweit Antigen-Schnelltests zum Nachweis von Corona zugelassen. Antigen-Schnelltests kann man in vom entsprechenden Kanton zugelassenen Testzentren, im Spital, beim Arzt und in zahlreichen Apotheken machen, d.h. sie müssen von einer Fachperson durchgeführt werden. Der Schnelltest soll gemacht werden, wenn man Symptome hat oder von der SwissCOVID-App alarmiert worden ist, nicht zu einer Risikogruppe gehört, nicht im Gesundheitswesen mit direktem Kontakt zu Patient/-innen arbeitet und ambulant behandelt wird.

Der Test besteht aus einem Nasen-Rachen-Abstrich. Das Testresultat liegt rund 15 Minuten später vor. Der Schnelltest kostet 25 Franken, dazu kommen noch Kosten für die Auftragsabwicklung sowie Probeentnahme. Sofern man Symptome hat oder durch die SwissCOVID-App alarmiert worden ist, übernimmt der Bund die Kosten für den Schnelltest inkl. Auftragsabwicklung und Probeentnahme.

Ein negatives Testergebnis befreit nicht von der Maskentragpflicht, vom Abstand halten oder allen anderen geltenden Schutzmassnahmen.

Krankenversicherung

Die Impfung ist grundsätzlich kostenlos bzw. wird von Bund, Kanton und Krankenversicherern bezahlt. Falls in diesem Zusammenhang jedoch eine Beratung vor oder nach der Impfung im Impfzentrum oder bei einer Impfung durch den Hausarzt stattfindet, ist diese Beratung nicht gratis und fällt unter die Kostenbeteiligung der versicherten Person.

Als EGK-TelCare-versicherte Person ist eine vorgängige Information an Medgate notwendig, um nicht im Nachhinein sanktioniert  zu werden, weil die Versicherungsbedingungen nicht eingehalten worden sind.

Ja, es ist ein Zeitfenster nötig, da sowohl die Covid-Impfung als auch der Covid-Test eine medizinische ärztliche Leistung umfasst, welche ein solches Zeitfenster voraussetzt.

Es ist in Ausnahmefällen möglich, dass eine Person noch keine Versichertenkartennummer hat (z.B. nach einem Zuzug aus dem Ausland). In einem solchen Fall wende man sich an die kantonale Impf-Hotline, um zu erfahren, ob man sich auch ohne VEKA-Nummer anmelden kann. Im Kanton Luzern ist dies z.B. möglich. Die Karte muss aber am Impftermin vorliegen.

Die für die Person zuständige EGK-Agentur muss sicherstellen, dass eine VEKA ausgestellt/bestellt wurde. Eine Versichertenkarte wird in der Regel innert 14 Tagen produziert und ausgeliefert. Bei fehlerhaften Angaben (Name, Geburtsdatum usw.) kann es zu Verzögerungen und Rückfragen beim Versicherten kommen.

Behandlung

Es wird in der Praxis wohl schwierig sein, eine Erkrankung ursächlich auf die Impfung zurückzuführen. Dies ist in diesem Zusammenhang jedoch nicht relevant. Wenn eine Erkrankung auftritt – unabhängig davon, ob diese nun auf eine Impfung zurückgeführt werden kann oder nicht – wird diese unter Berücksichtigung der Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) – von der Grundversicherung übernommen (Art. 25 KVG).

Heute kann eine Patientin oder ein Patient unter Einhaltung der noch immer empfohlenen Gesundheitsvorschriften normal zum Arzt oder ins Spital. Bei medizinischen Fragen – sofern es sich nicht um Notfälle handelt – sollten die Patienten immer zuerst den Hausarzt oder den Krankenversicherer kontaktieren und sich nach den entsprechenden Anweisungen richten.

Ausland - Reisen

Da die Spitalkapazitäten auf den Intensivpflegestationen (IPS) an ihre Grenzen stossen, nehmen sie keine ausserkantonalen Patient/-innen mehr auf oder auch keine Personen, die im Ausland erkrankt bzw. verunfallt sind. Die Gründe liegen darin, dass die Corona-Erkrankungen aktuell massiv zunehmen, die IPS-Betten schon anderweitig besetzt sind oder in den letzten Monaten wieder abgebaut worden sind. Das medizinische Assistance-Team muss daher vorgängig abklären, ob ein IPS-Bett zur Verfügung steht.  

Solange nicht genügend Impfdosen für die ganze Schweizer Bevölkerung vorhanden sind, ist die Covid-19-Impfung Personen mit Wohnsitz in der Schweiz vorbehalten.

Entscheidend sind die Einreisebestimmungen des Reiselandes. Klären Sie vor der Reise immer direkt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Ziellandes ab, welche Einschränkungen aufgrund des Coronavirus gelten. Diese können sich von Land zu Land unterscheiden und sehr kurzfristig ändern.

Und bei der Rückkehr sind die Einreisebestimmungen der Schweiz entscheidend. Die Schweizer Liste der Risikoländer finden Sie hier: Coronavirus: Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante

Kontakt / Informationen

Alles zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Webseite des BAG: www.bag-coronavirus.ch

Infoline BAG:
058 463 00 00 (24 h)

Hier können Sie allfällige Symptome online abklären:

Symptome abklären

EGK-TelCare

EGK-TelCare-Versicherte können ihre Symptome unter folgender Nummer abklären lassen:

0800 0800 735 (24 h)

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