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Nachhaltige Gesundheit – Gesundheit im Wandel

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Es war eine angeregte Diskussion, die am vergangenen Freitag, 7. Oktober 2016 beim 8. Partneranlass der EGK-Gesundheitskasse im Landhaus in Solothurn geführt wurde. Das war nicht weiter verwunderlich. Bereits bei seinem Einführungsreferat erwähnte R. Prof. Dr. Dr. Dr. Roland Benedikter, Forschungsprofessor, Politikwissenschaftler und Soziologe aus Hartford (USA) und Breslau (PL), futuristisch anmutende Gesundheitsideen wie Kopftransplantationen und ewiges Leben.

Ziele, die von transhumanistisch denkenden Forschern in naher und fernerer Zukunft angestrebt werden – weg vom Heilen des kranken Körpers, hin zur Verbesserung des gesunden Menschen. Manche Meilensteine dieses Human Enhancement sind heute bereits erreicht, wie der vergangenes Wochenendende von der ETH Zürich durchgeführte Cybathlon, ein Cyborg-Wettkampf, wieder einmal eindrücklich zeigte. Im Hinblick auf diese Möglichkeiten diskutierten die Gäste aus unterschiedlichsten medizinischen Bereichen auch auf dem Podium des Partneranlasses die Frage, wie sich die Einstellung zur Gesundheit dadurch verändert – und ob sie damit nachhaltiger wird.

Eine abschliessende Antwort auf diese Fragen konnten die Experten Roland Benedikter, der Spezialist für Kreislauferkrankungen und Professor für integrative medizinische Wissenschaften Dr. med. Albrecht Hempel aus Berlin, Germanist, Schriftsteller, Schamane und Stammesoberhaupt Galsan Tschinag aus Ulaanbaatar (Mongolei), der Arzt und Komplementärmediziner Hansueli Albonico aus Langnau und Stefan Kaufmann, stellvertretender Geschäftsleiter der EGK-Gesundheitskasse, nicht finden. Es wurde aber eine zentrale, grundlegende Frage aufgeworfen, über die auch das Publikum beim anschliessenden Apéro weiterdiskutierte: Wollen wir überhaupt ewig leben? Und wenn ja: zu welchem Preis?