19.08.2020

Die EGK macht sich gegen Telefonwerbung stark

Die EGK-Gesundheitskasse erhält auch dieses Jahr vom Online-Vergleichsdienst comparis.ch die Labels "Saubere Kundenwerbung" und "Keine Telefonwerbung" verliehen.

Bereits zum fünften Mal hat der Online-Vergleichdienst comparis.ch dieses Jahr das Label "Saubere Kundenwerbung" vergeben - die EGK-Gesundheitskasse darf dieses Label auch dieses Jahr tragen. Die EGK verpflichtet sich damit öffentlich, die Regeln des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb bei der Telefon- und E-Mail-Werbung einzuhalten und Angerufene transparent darüber zu informieren, woher Adressen und Kundendaten stammen. Darüber hinaus verpflichtet sich die EGK, Lösch- und Sperrwünsche kontaktierter Personen zu befolgen.

Darüber hinaus erhält die EGK-Gesundheitskasse auch dieses Jahr das Label "Keine Telefonwerbung", weil sie sich verpflichtet, komplett auf die telefonische Kundenakquise zu verzichten. "Von den Inhabern eines dieser beiden Labels droht Versicherten keine Kontaktaufnahme gegen ihren Willen", erklärt Felix Schneuwly, Head of Public Affairs von comparis.ch. Das nütze den Konsumenten mehr als die Branchenvereinbarungen, die den Telefonterror bisher nicht haben beenden können.

Die EGK-Gesundheitskasse machte sich schon vor der Einführung der Labels im Jahr 2015 gegen aggressive Kundenwerbung und unerwünschte Telefonanrufe stark - aus Überzeugung. "Wir respektieren die Privatsphäre unserer Kundinnen und Kunden", sagt Reto Flury, Geschäftsleiter des Baselbieter Versicherungsunternehmens. Er freut sich darüber, dass immer mehr Krankenversicherer nachziehen und sich ebenfalls verbindlich verpflichten, auf solche Werbemassnahmen zu verzichten: Dieses Jahr erhielten zwölf Versicherer das Label "Saubere Kundenwerbung", zwei mehr als im vergangenen Jahr. Unter den 14 Krankenversicherern, die auch das Label "Keine Telefonwerbung" führen dürfen, befinden sich sogar drei mehr als letztes Jahr.